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November

Bilder, Party der Russischen Filmwoche 2015

November

Bilder, Nachwuchsförderprogramme der
Russischen Filmwoche 2015

November

Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche 2015 im Kino International

November

Offizielle Partynacht der Russischen Filmwoche 2015!

Frei nach dem Motto „Berlin trifft Moskau“, möchten wir die 11. Russische Filmwoche in Berlin auch außerhalb des Kinosaals feiern: und zwar am Samstag, den 28.11.2015 ab 22 Uhr in der Lounge des „BERLIN MOSCOW“, Unter den Linden 52, 10117 Berlin.

So facettenreich das Film-und Rahmenprogramm der Filmwoche in diesem Jahr ist, so vielversprechend wird auch das Partyprogramm: Den künstlerischen Auftakt um 23 Uhr macht Oliver Pollaks Minimal Drama-Performance. Musikalisch heizt danach DJ Alexander Puschkin das Publikum ein und bleibt dem Motto des Abends „Berlin trifft Moskau“ treu: ein Mix moderner Berliner Clubmusik und ein Best of Rock-und Filmremix aus Moskau versprechen einen unvergesslichen Abend.

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November

Premiere des neuen Festivaltrailers

Wir freuen uns auf die Premiere am 25.11. im Kino „International“ und danken dem exlusiven Förderer des Projektes der GAZPROM Germania GmbH.

November

Mach‘ mit und gewinne einen
von zwei Festival-Pässen

GAZPROM Germania unterstützt die Russische Filmwoche in Berlin bereits das 11. Jahr in Folge und verlost aus diesem Anlass zwei Festival-Pässe.

zum Gewinnspiel bei gazprom-germania.de

Einen Vorgeschmack bietet der dritte Festival-Trailer, den Filmstudenten aus beiden Ländern mit Unterstützung von GAZPROM Germania gemeinsam produziert haben:

Making Of zum Trailer ansehen

November

Gemeinsam dreht sich’s besser: internationale Koproduktionen prägen die Eröffnung der Russischen Filmwoche

Die 11. Russische Filmwoche eröffnet am 25. November mit dem wohl am kontroversesten diskutierten und zugleich erfolgreichsten Film des Jahres und präsentiert das beeindruckende Kriegsdrama „SCHLACHT UM SEWASTOPOL“ von Sergej Mokritzkij.

„Ich bin 25 Jahre alt. Ich habe 309 faschistische Angreifer getötet. Gentlemen, scheint Ihnen nicht, dass Sie sich lange genug hinter meinem Rücken versteckt haben?“ entgegnet die legendäre Scharfschützin Ludmila Pawlitschenko der amerikanischen Presse in der bewegenden Schlussszene des Films. Die selbstbewusste und ungewöhnliche Aussage steht exemplarisch für das bewegte Leben der Heldin. Die titelgebende „Schlacht um Sewastopol“ steht dabei weniger im Mittelpunkt und bildet die historische Kulisse, in deren Zentrum das einzigartige Frauenschicksal Pawlitschenkos rückt, brilliant dargestellt von Julia Peresild.

Film Schlacht um SewastopolSchlacht um Sewastopol

Nach der Ausbildung zur Scharfschützin kämpft sie an der Front, findet und verliert dort ihre große Liebe, wird schwer verletzt, avanciert zum Liebling der amerikanischen Presse und freundet sich letztlich mit der First Lady Eleanor Roosevelt an. So ungewöhnlich das Leben Pawlitschenkos auf den ersten Blick wirkt, so lebendig und atmosphärisch versetzt es das Publikum gleichzeitig in die brodelnde Vorkriegszeit sowie den erschreckenden Kriegsalltag und zeigt eindrucksvoll, dass das Leben auch in solchen Zeiten nicht minder von Liebe, Freundschaft und Hoffnung geprägt ist.

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind historische Sujets derzeit ein wichtiges Thema im Russischen Film, was sich durchaus in der Auswahl des diesjährigen Programms der Russischen Filmwoche widerspiegelt. Die brisante Thematik geht Mokrizkij in seinem zeitgemäßen Biopic jedoch betont ausgewogen und wertfrei an. Wer hier ein patriotisches Loblied oder einen herkömmlichen Kriegsfilm erwartet, wird enttäuscht sein – so viel sei vorab gesagt. Der Streifen bewegt zutiefst durch seine etwas andere Perspektive auf die Kriegsjahre und verspricht zwei spannende und bewegende Kinostunden.

Dabei stand die Produktion - gedreht wurde im Winter 2013 auf der Krim - zeitweise unter keinem guten Stern und geriet aufgrund politischer Spannungen mehrmals ins Stocken, was das Ergebnis umso wertvoller macht. "Ich möchte, dass mein Film für wenigstens zwei Stunden unsere Völker vereint, für eine Zeit, in der sich das Publikum zumindest für einen Moment an die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Siege erinnern kann."- so Regisseur Mokrizkij.

Um Menschen in Krisenzeiten geht es auch im Arthouse-Drama „LIEBER HANS, BESTER PJOTR“, welches das Produkt einer deutsch-russisch-ukrainischen Kooperation ist und ebenfalls auf dem Programm der Filmwoche steht. Unter der Regie Alexander Mindadses, der bereits mit seinem Tschernobyl-Drama „An einem Samstag“ im Berlinale-Wettbewerb 2011 Premiere feierte, entstand ein höchst emotionaler und stilistisch eindrucksvoller Film, der Zwischenmenschlichkeit, Hoffnungen und Ängste in Zeiten nahender Katastrophen nachvollziehbar abbildet und ein wenig bekanntes Kapitel der deutsch-russischen Geschichte thematisiert: ein deutsches Ingenieursteam forscht kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in einer sowjetischen Glasfabrik ...dass einige von ihnen nur wenige Jahre später im Krieg und in feindlicher Konstellation am selben Ort wieder kommen werden, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Bei der großen Eröffnung am 25. November im Kino International feiert zudem eine weitere Koproduktion Premiere, die im Rahmen der Russischen Filmwoche und mit freundlicher Unterstützung der Gazprom Germania realisiert wurde: der offizielle Festival-Trailer, der als deutsch-russische Kooperation der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und der Moskauer Allrussischen Universität für Kinematografie (VGIK) entstand, wird in Anwesenheit der studentischen Beteiligten präsentiert. Im Anschluss an das Filmprogramm hat das Publikum zudem die Möglichkeit, den Abend im atmosphärischen Foyer des Kino International bei dem ein oder anderen Getränk sowie russischen Häppchen ausklingen zu lassen. Für die musikalische Untermalung wird DJ und Musiker Sascha Puschkin zuständig sein.

Die Russische Filmwoche in Berlin präsentiert vom 25. November bis 02. Dezember 2015 einen Querschnitt aktueller russischer Filmproduktionen des laufenden Jahres im Kino International, dem Filmtheater am Friedrichshain und dem Russischen Haus für Wissenschaft und Kultur. Alle Filme werden im Original und mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Veranstaltung wird von der russischen Agentur „Interfest“ und den Berliner Agenturen „Mediaost Events & Kommunikation GmbH“ und „Interkultura Kommunikation“ und mit freundlicher Unterstützung des Russischen Kulturministeriums und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin organisiert. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, und des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin. Auch in diesem Jahr ist die GAZPROM Germania GmbH Hauptförderer, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner war.

November

Film ab für Nachwuchstalente bei der 11. Russischen Filmwoche in Berlin

Das diesjährige Festival steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung und präsentiert neben dem neuen studentischen Festival-Trailer ein vielfältiges Kurzfilmprogramm, das auf eindrucksvolle Weise zeigt, was den Kreativnachwuchs derzeit beschäftigt. Das Berliner Publikum sowie die russischen und deutschen Filmstudenten erwarten zahlreiche Veranstaltungen, die die einmalige Gelegenheit zum kreativen Dialog, nachhaltigen künstlerischen Austausch und Networking bieten. Ziel der Initiative ist es die deutsch-russische Zusammenarbeit im Filmbereich nachhaltig zu stärken:„Gerade jetzt müssen wir alles dafür tun, um einer Entfremdung zwischen Russland und Europa entgegen zu wirken und die jungen Kreativen auf beiden Seiten nachhaltig in produktiven Zusammenhängen zu vereinen,“ so Julia Kuniß, Interkultura Kommunikation, Initiatorin und Leiterin der Nachwuchsförderprogramme der Russischen Filmwoche in Berlin.

Film Rahmenprogramm

Dank der freundlichen Unterstützung der GAZPROM Germania GmbH entstand der diesjährige Festival-Trailer als Koproduktion der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und der Moskauer Allrussischen Universität für Kinematografie (VGIK). Gedreht wurde zunächst in Moskau und dann in Berlin. Das deutsch-russische Studententeam bewies, dass kreativer Austausch keine Grenzen kennt und machte deutlich, dass die Gemeinsamkeiten der beiden Metropolen viel mehr wiegen als deren Unterschiede. Der Berliner Spirit ist genauso in Moskau zu finden, wie Moskauer Facetten in Berlin, so belegen es die aussagekräftigen Bilder des Trailers. In der Hauptrolle brilliert die junge russisch-deutsche Schauspielerin Masha Tokareva, das Gesicht der Russischen Filmwoche. Die studentischen Mitwirkenden präsentieren das neue Werk anlässlich der feierlichen Eröffnung der Russischen Filmwoche am 25. November im Berliner „Kino International“ (Karl-Marx-Allee, 33 10179 Berlin) sowie am 26. November in der Filmuniversität „Konrad Wolf“ in Potsdam (Marlene-Dietrich-Allee11, 14482 Potsdam).

Die Präsentation des Trailers ist dabei nur der Auftakt zu einem spannenden und einzigartigen Deutsch-Russischen Studentenfilmabend in der Filmuniversität „Konrad Wolf“. Eine Diskussionsrunde mit den studentischen Beteiligten bietet im Anschluss tiefere Einblicke in dieses einzigartige Projekt. Des Weiteren zeigt ein Kurzfilmprogramm Werke von AbsolventInnen des Moskauer „Kultbüros“. Dieses Ausbildungsprojekt wird bereits seit einigen Jahren vor allem in Fachkreisen hoch gehandelt und verspricht einen spannenden Einblick in die junge russische Kreativszene. Zu Gast sind die Macher des Projekts, zum Ausklang des Abends können die Teilnehmer bei einem Get-together Kontakte knüpfen und Ideen austauschen.

Während der 2. Langen Nacht des Russischen Nachwuchsfilms am 27. November im Filmtheater am Friedrichshain (Bötzowstraße 1, 10407 Berlin) bekommt das Publikum die Möglichkeit weitere spannende Nachwuchsproduktionen kennenzulernen. Den Auftakt macht das Omnibusfilmprojekt „Glück ist...“, das die Zuschauer auf eine episodenhafte Suche nach Glück schickt. Sieben junge Regisseure gehen der titelgebenden Frage in ihren Kurzfilmen nach und zeigen, was Menschen über Generation hinweg - ob in der Großstadt oder Peripherie lebend - bewegt. Auch die Kurzfilme des „Kultbüros“, die im Anschluss in zwei Blöcken präsentiert werden, umspielen die Gegensätze Metropole - Peripherie sowie Moderne und Tradition: Der 5-Minüter „Hosen“ verdeutlicht auf ironische aber präzise Weise, wie wandelbar gesellschaftliche Normen und soziale Parameter letztlich sein können.

Den Nerv der modernen Zeit trifft der Film „Abhauen (un)möglich“, der vom Aufbruch zu etwas Neuem erzählt. Für einen erfolgversprechenden Job muss der Protagonist Heimat, Familie und Freunde zurücklassen und merkt bald, wie schwierig dies ist. Auch die Heldin in „To Sascha with Love“ kämpft mit den kleinen und großen Problemen des modernen Alltags, bewältigt virtuelle Fernbeziehungen und die nicht immer einfache Suche nach Selbstverwirklichung. Von der modernen Großstadt führt „Tunnel“ die Zuschauer in abgelegenere Regionen und wirft einen Blick auf Träume, Hoffnungen und Ängste der Landjugend. In „A.D.I.D.A.S“ geht ein junges Pärchen auf einen apokalyptischen Roadtrip und versucht seine Beziehungsprobleme durch eine abenteuerliche Schock-Therapie zu lösen. Das Publikum kann durchaus gespannt sein, wohin der Hunger nach sich überbietenden Extremen die jungen Helden, die exemplarisch für die reizüberflutete Gesellschaft stehen, letztlich führt.

Die Russische Filmwoche in Berlin wird von der russischen Agentur „Interfest“ und den Berliner Agenturen „Interkultura Kommunikation“ und „Mediaost Events & Kommunikation GmbH“ mit freundlicher Unterstützung des Russischen Kulturministeriums und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin organisiert. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, und des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin. Auch in diesem Jahr ist die GAZPROM Germania GmbH Hauptförderer, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

Oktober

Literatur und Geschichte „reloaded“ bei der 11. Russischen Filmwoche in Berlin

Vom 25. November bis 01. Dezember 2015 führt die Russische Filmwoche die Berliner Zuschauer auf eine facettenreiche Reise durch die aktuellsten russischen Filmproduktionen. Einen thematischen Rundumschlag der unterschiedlichen Filme und Genres wagend, wird deutlich, dass die ausgewählten Filme verstärkt auf die Suche nach etwas gehen: ob nach nationalem Bewusstsein, nach einem gemeinsamen kulturellen und historischen Erbe oder aber nach der eigenen Identität. Auf verschiedene Art und Weise werden Fragen nach ewigen Werten, zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialer Verantwortung gestellt und spiegeln wider, was die russischen Filmemacher aktuell bewegt.

Im Morgengrauen ist es noch stillIm Morgengrauen ist es noch still

Den Auftakt macht Sergej Mokritzkijs Kriegdrama „SCHLACHT UM SEWASTOPOL“, das vom bewegten Leben Ludmila Pawlitschenkos erzählt, die während des Zweiten Weltkriegs zu einer legendären Scharfschützin und erfolgreichen Diplomatin wurde. Passend zum offiziellen Jahr der Literatur in Russland findet sich diese Thematik auch im aktuellen russischen Film verstärkt wieder: das Kriegsdrama „IM MORGENGRAUEN IST ES NOCH STILL“ von Renat Dawletjarow basiert auf dem Klassiker des sowjetischen Schriftstellers Boris Wassiljew und erzählt die bewegende Geschichte fünf junger und unerfahrener Soldatinnen im verzweifelten Kampf gegen eine Spezialeinheit deutscher Faschisten. Auch „DAS ENDE DER BELLE ÉPOCHE“, das neueste Werk des Altmeisters des russischen Filmes Stanislaw Goworuchin, zeichnet, durch Rückgriff auf Erzählungen des (Exil-) Schriftstellers Sergej Dowlatow, ein lebendiges Bild der sowjetischen Realität der späten 1960er Jahre und thematisiert das ewige Hadern zwischen künstlerischer Freiheit und Selbstaufgabe im autoritären System. In der Tragikomödie „ARCHIPEL“ von Tatjana Woronetskaja spielt Literatur gar eine Doppelrolle: basierend auf einem Roman Wsewolod Benigsens, einem der populärsten zeitgenössischen russischen Schriftsteller, wird die fiktive Dorfgemeinschaft mit klassischer russischer Literatur konfrontiert, von Dostojewski und Co in den Bann gezogen und zeitweise näher zusammen gebracht.

Gleichzeitig gehen einige der Filme omnipräsente Themen, wie Moral, Verantwortung und soziale Wertvorstellungen in der modernen Konsumgesellschaft an. Andrej Proschkins Tragikomödie „ORLEANS“ begegnet menschlichen Abgründen und deren Folgen auf satirische Weise: Elemente des Trash und der Groteske, gepaart mit philosophischen Metaphern, machen diese Auseinandersetzung mit dem modernen Menschen zu einer der ganz besonderen Art. Das unaufhaltsame Auseinanderdriften sich nahestehender Menschen hingegen bildet Oleg Asadulin im psychologischen Drama „DIE GRÜNE KUTSCHE“ auf eindrucksvolle Weise ab. Mit imposanten Bildern Moskaus wird einfühlsam von (Miss)Kommunikation, Entfremdung sowie von Schicksalsschlägen und deren Folgen erzählt.

Die Protagonistin des Dramas „DIE LEHRERIN“ von Alexej Petruchin steht inmitten eines tragischen Generationenkonfliktes der modernen Zeit, der außer Kontrolle gerät und zeigt, wie weit Menschen für ihre Überzeugungen und Wertvorstellungen zu gehen bereit sind. Den sonnigeren Seiten des Lebens und der Jugend hingegen widmet sich Andrej Sajzews „14+“. Der Festivalschlager, der im diesjährigen Berlinale Programm Generation 14plus Weltpremiere feierte, erzählt mit zwei charismatischen Jungschauspielern von der allerersten Liebe und zieht damit Zuschauer jeden Alters in den Bann.

September

Die Russische Filmwoche in Berlin 2015

Die Russische Filmwoche in Berlin geht in diesem Jahr in die 11. Runde und präsentiert vom 25.  November bis 1. Dezember 2015 erneut einen Querschnitt aktueller russischer Filmproduktionen des laufenden Jahres – alle im Original und mit deutschen Untertiteln. Die Filme werden insgesamt 2–3 mal im Kino International, dem Filmtheater am Friedrichhain sowie dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur ausgestrahlt.

2015-Ankündigung

Die Russische Filmwoche wird von „Interfest“, „Mediaost Events & Kommunikation GmbH“ und „Interkultura Kommunikation“ mit freundlicher Unterstützung des Russischen Kulturministeriums und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin organisiert. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, und des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin. Auch in diesem Jahr ist die GAZPROM Germania GmbH Hauptförderer, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner war.

September

Grenzenlose Zusammenarbeit

Der Festival-Trailer der Russischen Filmwoche wurde zuerst in Moskau und nun in Berlin erfolgreich abgedreht.

Bereits zum zweiten Mal entsteht der Festival-Trailer der Russischen Filmwoche als einzigartiges deutsch-russisches Studentenprojekt und beweist erneut, dass kultureller und kreativer Austausch keine Grenzen kennt. Der Trailer entstand als studentische Ko-Produktion der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ und der Moskauer Allrussischen Universität für Kinematografie (VGIK) mit Unterstützung der GAZPROM Germania.

Auf einem Dach in Berlins City-West stehen vier junge Menschen mit einem Berliner Pilsener in der Hand und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. In ihrer Mitte dampft es: auf einem Grill brutzeln Schaschlik-Spieße nach original russischem Rezept....was sich hier wie die Beschreibung eines Feierabend-Rituals des deutsch-russischen Studenten-Teams anhört, ist vielmehr eine Einstellung an diesem letzten Drehtag des neuen Festival-Trailers für die Russische Filmwoche in Berlin. Nach Dreharbeiten in Moskau kamen die VGIK-Studenten nun nach Berlin, um die Dreharbeiten erfolgreich zu beenden.

Die Stimmung am Set ist herzlich: es wird viel gelacht, gealbert und allerhand erzählt - und das in Deutsch, Russisch, Englisch und nicht zuletzt mit Zuhilfenahme von Händen und Füßen. Sprachliche Barrieren, vermeintliche kulturelle Differenzen sowie Mentalitäts- oder Altersunterschiede wirken vielmehr als Katalysatoren des kreativen Prozesses, so scheint es. „Das Team profitiert von dieser Vielfalt und dieser Mischung.“ fasst Drehbuchautor Dimitri Vachedin von der Filmuniversität Babelsberg die Meinung der rund 23 studentischen Beteiligten zusammen. Unter dem Strich werden auf beiden Seiten fast einstimmig die unterschiedlichen Catering-Gepflogenheiten am Set sowie das, sowohl in Moskau, als auch in Berlin für diesen Sommer exemplarisch wechselhafte Wetter, als größte Probleme angeführt und machen deutlich wie nichtig die Ungereimtheiten und Problemchen während der Produktion letztlich waren.

Während in Deutschland und Europa tagtäglich beobachtet und diskutiert wird, was in Russland auf politischer Ebene passiert, werden innovative und kreative Prozesse von Kunstschaffenden kaum thematisiert. Gerade für junge Kreative ist der interkulturelle und kreative Austausch jedoch besonders wichtig. Die Meinungsverschiedenheiten auf russischer und europäischer Seite dürfen nicht zu einer Entfremdung auf künstlerischer und kreativer Ebene führen. Das Studentenprojekt soll solchen Entwicklungen entgegenwirken und die Kunstschaffenden zusammen bringen. Das zumindest ist das erklärte Ziel der Nachwuchsförderung im Filmbereich und steht dieses Jahr besonders im Fokus der Russischen Filmwoche, die vom 25. November bis 1. Dezember 2015 in Berlin stattfindet.

August

3. Lange Nacht der Filmfestivals

Aller guten Dinge sind drei: Nach den Riesenerfolgen in den letzten Jahren findet zum dritten Mal die LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS statt. Am 29. August 2015 präsentiert das Netzwerk der Berliner Filmfestivals – Festiwelt – das große Spektrum von 20 Berliner Filmfestivals im ZUKUNFT am Ostkreuz. Filme, Konzerte sowie Events geben Einblicke in die bunte Landschaft des Festivalschaffens. Die Lange Nacht bietet Filmliebhabern, Profis und Experten eine wichtige, vielfältige sowie unterhaltsame Plattform und einen leichteren Weg zueinander. Parallel an vier verschiedenen Orten werden im Kino ZUKUNFT in über 1200 mitreißenden Minuten 120 Filme aus der ganzen Welt gezeigt – Special Screenings, Festival-Highlights und mehr.

Lange Nacht der Filmfestivals
Samstag, 29. August 2015
ZUKUNFT am Ostkreuz
Laskerstraße 5
10245 Berlin-Friedrichshain
zukunft-ostkreuz.de

Die Russische Filmwoche präsentiert auf der 3. Langen Nacht der Filmfestivals drei filmische Highlights von Sankt-Petersburger Staatlichen Hochschule für Film und Fernsehen:

Jeder erster (2014) von Nicholay Kotyash: Im Restaurant merkt Anna Andreevna, dass ihr die Brieftasche gestohlen wurde und ruft die Polizei. Plötzlich überschlagen sich Ereignisse nach einem Schneeballprinzip bis Situation immer mehr aus dem Ruder gerät.

Bärenberg (2014) von Vagenak Balayan: Ein Dorf in Armenien. Kurz vor ihrem Tod, spricht die alte Anush ihren letzen Willen aus und verpflichtet ihren Mann sie nicht zu beerdigen, sondern auf dem Bärenberg zu verbrennen und die Asche in den Wind zu zerstreuen. Leichter gesagt als getan.

Balam (2014) von Dinars Dzhanbosynova: Wolgadeutsche wurden auf Befehl Stalins in die Wüste der Kasachischen Sowjetrepublik deportiert. Rührendes Schwarzweiß-Filmgemälde über die Nächstenliebe jenseits der Kriegsfronten und Nationalitäten.

Die LANGE NACHT DER FILMFESTIVALS ist ein Projekt von Festiwelt e.V. in Kooperation mit ZUKUNFT am Ostkreuz. Mit freundlicher Unterstützung von ASK HELMUT GmbH, Berliner Fenster, Berliner Filmfestivals, Dinamix Media GmbH, EXBERLINER Magazine, HUTHevents Veranstaltungstechnik und –produktion.

Juni

Russische Filmwoche lädt auch in diesem Jahr zu einer Open-Air-Vorführung im Rahmen der Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst ein

Am 13. Juni 2015 um 22.00 Uhr wird der Publikumsliebling des letzten Jahres – „Jungs“ von Renat Dawletarow – gezeigt. Mit den jungen Helden des Films erlebt der Zuschauer mitreißende Abenteuer, echte Freundschaft und jugendliche Romantik.

JUNGS (ПАЦАНЫ), 2014; Regie: Renat Dawletiarow; Darsteller: Jurij Dejnekin, Dascha Mel´nikowa, Nikita Kalinin; 100 Min. OmdU

Sowjetunion: In den 1970er Jahren hält die zuvor „verbotene“ westliche Mode Einkehr: Schlaghosen, lange Haare und Rock ´n Roll. Die Teenager Lescha, Dema, Kisel und Tanja verbringen ihre Zeit meist draußen auf der Straße, wo sich für sie das eigentliche Leben abspielt – Motorradrennen, Schlägereien und die erste große Liebe…

Wer auf der Suche nach aktuellen Informationen zur 11. Russischen Filmwoche ist, sollte unbedingt am Stand der Russischen Filmwoche auf dem Gelände der Deutsch-Russischen Festtage vorbeischauen.

Februar

Die 6. Berlinale Party von Festiwelt am Freitag, den 6. Februar 2015 in der Homebase

Russische Filmwoche und über 20 Berliner Filmfestivals sind dabei: wir feiern gemeinsam mit der Berliner Filmszene und dem Berlinale-Publikum. Alle sind willkommen! Der Eintritt ist frei.

18 Uhr: Live!Ammunition!
20 Uhr: Festivals together & Snack Attack
21 Uhr: Party

Am Potsdamer Platz in der HOMEBASE BERLIN
Köthener Straße 44, 10963 Berlin
Näheres hier: www.festiwelt-berlin.de

2014

Bilder der Eröffnung der Russischen Filmwoche am 26.11.2014 im Kino International

Bilder vom Empfang in der Russischen Botschaft am 27.11.2014

November

Film „Und noch ein Jahr“

Wir bedauern es sehr, dass Regisseurin Oksana Bytschkowa ihre Teilnahme an der Russischen Filmwoche Berlin aus familiären Gründen kurzfristig absagen musste.

November

Zwei Anlässe – eine Party

Zum Anlass nimmt die Russische Filmwoche in Berlin ihr zehnjähriges Bestehen und das Restaurant Chagall seine Neueröffnung, um eine Party zu feiern! Seid am 27. November 2014, ab 21:30 Uhr dabei, wenn Marynka Nicolai und DJ Goldfinger mit „Frame25“, einem Liveprogramm aus Remakes international bekannter und russischer Soundtracks, auf den Abend einstimmen. Danach heitzt DJ Goldfinger und DiscoMachina mit „Moscow Discow“ die Stimmung auf der Tanzfläche an. Mit einem Mix aus Discohits und Technobeats kann bis open End in einer super Location im Chagall am Senefelderplatz getanzt und gefeiert werden. Eintritt frei.

Adresse:
Kollwitzstraße 2, 10405 Berlin, U-Bahn Senefelderplatz

Download Flyer

2014-party-chagall

November

Die Farbe der Frauenpower

Die Eröffnung der 10. Russischen Filmwoche wartet mit Videokunst, Livemusik und starkem Frauenkino auf.

Für die Eröffnung der zehnten Ausgabe der Russischen Filmwoche am 26. November im Kino International haben sich die Organisatoren ein ganz besonderes Eröffnungsprogramm ausgedacht. Neben Videokunst und einer musikalischen Liveperformance präsentiert sich die Filmwoche dabei auch in frischem Gewand: die Farbe des Abends wird Himbeerrot! Nicht weniger strahlend ist auch der Eröffnungsfilm „Der Star“, mit dem die Regisseurin Anna Melikjan schwere Themen mit der ihr eigenen Leichtigkeit verfilmt und Frauen eine starke Stimme auf der Leinwand verleiht.

In ihrem neuesten Film verknüpft Anna Melikjan die Geschichte dreier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Mascha ist nicht besonders begabt, dafür voller Optimismus und bereit, alles zu opfern, um Filmstar zu werden. In einem Nachtclub trifft sie Kostja, den Sohn eines Moskauer Oligarchen. Der Junge flieht aus dem goldenen Käfig des Elternhauses, um das wahre Leben zu spüren. Bald hat er dabei auch seine berechnende Stiefmutter Rita im Schlepptau.

Melikjan, die mit ihrem Debütfilm „Die Meerjungfrau“ internationale Bekanntheit und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Preis für die beste Regie des Sundance Film Festivals, liefert mit „Der Star“ ein Märchen für Erwachsene über die exzentrische Moskauer Gesellschaft zwischen Arm und Reich. Sie überzeugt dabei nicht nur durch ihre junge und dynamische Bildsprache, sondern stellt zudem durch überraschende Wendungen vertraute Klischees über das moderne Frauenbild gekonnt in Frage, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Damit steht Melikyan auch für einen Trend, der sich wie ein (himbeer)roter Faden durch das Programm der diesjährigen Russischen Filmwoche zieht: Frauen spielen derzeit eine wichtige Rolle sowohl auf den russischen Leinwänden, als auch hinter den Kulissen. So waren acht der 14 Wettbewerbsfilme des Festivals „Kinotavr“ in Sotschi Beiträge von Regisseurinnen. Dazu gehörte auch Oksana Bytschkowa, die mit dem Film „Und noch ein Jahr“ ebenfalls auf der Russischen Filmwoche vertreten ist. Auch im Mittelpunkt der „Langen Nacht des Studentenfilms“, im Rahmen derer Absolventen der Russischen Staatlichen Universität für Kinematografie (VGIK) am 30.11. im Filmtheater am Friedrichshain ihre Arbeiten vorstellen werden, stehen vor allem starke Frauen. Zwei Dokumentarfilme des Haupt – und Rahmenprogramms der Filmwoche wurden ebenfalls von jungen Regisseurinnen gedreht – „Terror: im Film und in der Wirklichkeit“ von Taissija Reschetnikowa und „Ungewollt“ von Sofia Geweiler.

Abgerundet wird die feierliche Eröffnung der Jubiläumsausgabe mit einem vielfältigen Rahmenprogramm. Eine futuristische Video-Kunst-Installation des international anerkannten Künstlers Aleksej Beljaew-Gintowt, des Preisträgers des Kandinski-Preises, wird im Foyer des Kino International zu bewundern sein. Zu einem Grenzgang zwischen tanzbarer Elektromusik und großem Kino wird das russische, in Amsterdam lebende Duo Marynka Nicolai und DJ Goldfinger einladen. Eigens für die 10. Russische Filmwoche haben sie unter dem Titel Frame25 ein Live-Programm aus Remixes international bekannter Soundtracks entwickelt.

Wer selbst erleben möchte, mit welchen Überraschungen die Eröffnung der 10. Russischen Filmwoche am 26. November 2014 ab 19.30 Uhr im Kino International außerdem aufwartet, sollte sich ab sofort eines der begehrten Tickets an den Kassen der beteiligten Kinos sichern.

November

Russische Filme räumen in Cottbus ab

Zwei russische Filme, die in der diesjährigen Russischen Filmwoche in Berlin im Programm sind, haben die beiden Hauptpreise des 24. Filmfestival des osteuropäischen Films Cottbus gewonnen. Das freut uns sehr und unsere besten Glückwünsche für die Filmmacher! Der Film „Corrections Clas“ („Die Korrekturklasse“) von Iwan Twerdowski hat den Hauptpreis des Festivals als Bester Film gewonnen und „Der Test“ von Alexander Kott den zweiten Preis für die beste Regie. Beide Filme werden im Filmtheater am Friedrichshain am 29.11. und 3.12. mit deutschen Untertiteln gezeigt, die „Die Korrekturklasse“ am 29.11. um 17 Uhr und am 3.12. um 19 Uhr, „Der Test“ am 29.11. um 19 Uhr und am 3.12. um 21 Uhr.

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November

Im Zeichen der Jugend

Junge Filmemacher präsentieren brandaktuelle Themen auf der 10. Russischen Filmwoche.

Mit ihren zehn Jahren des Bestehens ist die Russische Filmwoche mittlerweile zwar den Kinderschuhen entwachsen, Langeweile oder gar Routine soll es deswegen aber nicht geben. Passend dazu stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Jubiläumsprogramms vor allem junge Menschen. Jugendliche, die bereits in der Schule gegen die Vorurteile der Erwachsenenwelt ankämpfen müssen, ein junges Paar, das eine turbulente On-Off-Beziehung in Moskau führt, erfolglose Studienkumpel, die das ganz große Ding im Gangsterbusiness drehen wollen - das sind nur ein paar der Helden, die vom 26. November bis 3. Dezember 2014 die Leinwände der Hauptstadt erobern werden. Viel Aufmerksamkeit widmet die diesjährige Russische Filmwoche dabei auch jungen Filmemachern, die ihre Arbeiten bereits zum dritten Mal im Rahmen der Russischen Filmwoche präsentieren.

Seit 2011 engagieren sich die Russische Filmwoche und ihr Hauptförderer GAZPROM Germania verstärkt und erfolgreich für die Nachwuchsförderung im Filmbereich. Dieses Engagement wird kontinuierlich ausgebaut und mit einer „Langen Nacht des Studentenfilms“, am 30. November im Filmtheater am Friedrichshain als Programmschwerpunkt nachhaltig etabliert. In den drei Blöcken aus je drei Kurzfilmen sind nicht nur die Abschlussarbeiten von Absolventen der Russischen Staatlichen Universität für Kinematografie (VGIK) vertreten. Erstmals kann das Berliner Publikum auch Filme des renommierten russischen Studentenfilmfestivals „St. Anna“ erleben, das 2014 zum 21. Mal in Moskau stattfand.

Thematisch widmen sich die Abschlussfilme der VGIK vor allem dem Leben junger Frauen: Der Regisseur Anton Kolomejec zeigt in seinem Film „Vier Frauen“ (25 min, 2013) beispielsweise den Alltag von vier Schauspielerinnen und ihr Leben hinter den Kulissen, während Sofia Geweiler sich in ihrer Dokumentation „Ungewollt“ (28 min, 2013) mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der ungewollten Schwangerschaft auseinandersetzt. Eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Genres und Themen stellt dagegen die Auswahl der preisgekrönten Filme des Festivals „St. Anna“ dar. Ob Animationsfilm, Experiment im Genre der absurden Fanstatik oder Kurzfilm über die Emigration, allen Regisseuren gemeinsam ist ihr ungetrübter Blick auf die heutige Wirklichkeit.

Schonungslos, fast dokumentarisch schildert auch der Regisseur Iwan Twerdowski in seinem Film „Die Korrekturklasse“ die Realitäten der Lebenswelt von Jugendlichen am Rande der Gesellschaft. Alena, die aufgrund einer Krankheit im Rollstuhl sitzt, erhält nach Jahren des Hausunterrichts einen Platz in der Klasse, wo Jugendlicher aufgrund ihrer geistigen oder körperlichen Handicaps abgeschottet vom Rest der Schule unterrichtet werden. Als Alena sich in einen ihrer Mitschüler verliebt, beginnt ein Kreislauf aus Erniedrigungen, Verrat und Gewalt. Dabei gelingt es Twerdowski in seinem mit Spannung erwartetem Spielfilmdebüt, die Gefühlswelt seiner Hauptdarsteller liebevoll zu erzählen und so eine Gesellschaft zu entlarven, in der die moralischen, nicht die körperlichen Entstellungen das eigentliche Problem sind.

Eine ganz andere Erzählweise findet Oksana Bytschkowa für ihr Melodram „Und noch ein Jahr“. Shenja und Jegor sind Anfang zwanzig, verliebt und überglücklich. Doch die junge Liebe wird auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, als Shenja eine neue Arbeit annimmt und in der Gesellschaft ihrer neuen Hipster-Arbeitskollegen aufblüht. Wie schon in ihrem erfolgreichen Debütfilm „Piter FM“ zeichnet sich die Regisseurin durch eine Bildsprache aus, die modern ist, ohne kitschig zu werden. Gepaart mit einem frischen Soundtrack bietet Bytschkowas popkulturelle Ästhetik auch dem westeuropäischen Publikum eine Identifikationsfläche mit dem Leben junger Menschen in Moskau und ist damit einzigartig in den russischen Kinos.

Für einige Lacher dürfte die Kriminalkomödie „Alles auf einmal“ sorgen. Die rasante Geschichte über drei erfolglose Studenten, die mit einem Drogendeal ihre Sorgen auf einen Schlag loswerden wollen, liefert die russische Antwort auf Guy Ritchies Kultfilm „Bube, Dame, König, Gras“. Auch in diesem Jahr ist also wieder vor allem Vielfalt Programm: neben cineastischen Experimenten, wie dem Schwarz-Weiß-Film „Der Sohn“, wird es mit dem Thriller „Die Flüchtigen“, dem Drama „Der letzte Sommer“ oder dem Historiendrama „Poddubny“ auch den gewohnten Genremix auf der Russischen Filmwoche geben. Eines ist dabei jedoch allen Filmen gemeinsam. Im Mittelpunkt stehen junge Helden, die sich auf ihre Weise den großen Fragen des Lebens stellen und die Zuschauer auf die spannende Suche nach Antworten über Jahrzehnte, Generationen und geografische Grenzen hinweg mitnehmen.

November

Die Russische Filmwoche feiert in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum

Ein Geburtstag, der mit einem spannenden und vielfältigen Programm, neuen russischen Filmen und vielen Überraschungen gefeiert wird – vom 26. November bis 3. Dezember im Kino International, im Russischen Haus und im Filmtheater am Friedrichshain. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, und des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Vladimir M. Grinin. Auch in diesem Jahr ist Hauptförderer die GAZPROM Germania, die dem Festival seit seinen Anfängen ein zuverlässiger Partner ist.

Plakat der ersten Russischen Filmwoche 2005 in Berlin

September

Trailer der Russischen Filmwoche in Berlin 2014

August

Großer Erfolg für die „2. Lange Nacht der Filmfestivals“

Nach ihrem Riesenerfolg im letzten Jahr fand zum zweiten Mal die Lange Nacht der Filmfestivals statt. Am 23. August 2014 präsentierte das Netzwerk der Berliner Filmfestivals – Festiwelt – das große Spektrum der über 30 Festivals im ZUKUNFT :: Ranch am Ostkreuz. Kurz- und Langfilme, Panels, Konzerte sowie weitere Events gaben Einblicke in die bunte Landschaft der Festivals. Diese Nacht bot Filmliebhabern, Profis und Experten eine wichtige Plattform und einen leichteren Weg zueinander. Parallel an vier verschiedenen Orten wurden im Kino Zukunft über 1.000 mitreißende Minuten Film aus der ganzen Welt gezeigt. Das Open-Air-Programm wurde mit dem Highlight der Russischen Filmwoche 2013 „Ein langes und glückliches Leben“ von Boris Khlebnikov eröffnet.

Nahezu 1 000 Besucher nutzten die Gelegenheit und schauten Kurz- und Langfilme vom späten Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden. Bei gutem Essen sowie Kaffee-Spezialitäten, Cocktails und vielen weiteren Getränken blieben die meisten Besuchern vom frühen Abend bis in die späte Nacht. Zwischen den zahlreichen Filmen konnten sie sich ausspannen, spannende Panels besuchen und zu Live-Musik oder DJ-Mixes tanzen. Das Konzept ging vollends auf und die Organisatoren der LANGEN NACHT DER FILMFESTIVALS planen bereits eine Fortsetzung für den Sommer 2015.

www.festiwelt-berlin.de
August

2. Lange Nacht der Filmfestivals

Über 20 Filmfestivals präsentieren sich auf der „2. Langen Nacht der Filmfestivals“ am Samstag, den 23. August. Die Besucher erwarten Musik, Panels, Leckereien und über 1.000 Minuten Film.

Details hier www.festiwelt-berlin.de

Juni

Russische Filmwoche lädt auch in diesem Jahr zu einer Open-Air-Vorführung im Rahmen der Deutsch-Russischen Festtage in Karlshorst ein

Am 7. Juni 2014 um 22:00 Uhr präsentieren wir anlässlich des deutsch-russischen Jahres der Sprache und Literatur den Film „Erzählungen“ (OmdU, 105 Min, Regie: Michail Segal). Ein junger Schriftsteller gibt ein Manuskript mit vier Kurzgeschichten in einem großen Moskauer Verlagshaus ab. Dort bleibt es liegen und die Erzählungen beeinflussen auf mysteriöse Art und Weise das Leben derjenigen, die darin lesen…

Ein im wahrsten Sinne des Wortes „zündender“ Puschkin, Liebende mit großem Alters-, aber auch Bildungsabstand, Hochzeitsverträge und Schmiergelder, die ihren Kreislauf durch alle Gesellschaftsschichten nehmen – in vier kurzweiligen Episoden wirft Segal einen augenzwinkernden Blick auf den russischen Alltag.

Mit seinem zweiten Spielfilm brachte der Nachwuchsregisseur und Schriftsteller sein eigenes Buch 2012 auf die Leinwand. Der spannende Erzählstoff und die gelungene Mischung aus intellektuellem Tiefgang und guter Unterhaltung begeisterten Kritiker und Publikum gleichermaßen. Segal ist außerdem einer der angesagtesten Videoclip-Regisseure Russlands, er arbeitete mit den bekanntesten Rockbands und Hip Hop Künstlern zusammen: unter anderem mit Kasta, dessen Leadsänger Wladislaw Leschkewitsch nicht nur den Schriftsteller in „Erzählungen“ spielt, sondern auch die Musik zum Film lieferte.

Juni

10 Jahre – 10 Fragen – 3 Gewinner!

Das Bangen hat ein Ende – die Gewinner stehen fest: Frank Giesen hat alle 10 Fragen mit Bravour gemeistert und darf sich nun über einen Festivalpass und somit freien Eintritt zu allen Veranstaltungen der Russischen Filmwoche freuen!

Auch Tanja Beyer und Olga Savchenko haben ausgezeichnete Kenntnisse der russischen Filmlandschaft bewiesen und alle Fragen fehlerfrei beantwortet - das Los hat schließlich entschieden, dass Tanja den zweiten und Olga den dritten Platz belegt!

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch – wir freuen uns auf Euch bei der Russischen Filmwoche 2014!

Juni

Quiz: 10 Jahre – 10 Fragen
zum 10-jährigen Jubiläum
der Russischen Filmwoche in Berlin.

Als Hauptgewinn winkt ein Festivalpass für 2 Personen für die Russische Filmwoche 2014! Der zweite Platz erhält jeweils zwei Eintrittskarten zu drei Filmvorführungen seiner Wahl und der dritte Platz darf sich über 2 mal 2 Eintrittskarten freuen!

Spielregeln: Das Quiz findet am Samstag, den 7. Juni in der Zeit von 10:00 bis 19:00 Uhr am Stand der Russischen Filmwoche bei den Deutsch-Russischen Festtagen in Karlshorst statt. Um 22 Uhr, kurz vor der Filmvorführung von „Die Erzählungen“, werden die Gewinner bekannt gegeben und die Preise überreicht.